DSC00965
Um diese Sprichwörtliche Sekunde verpasste Tom Sauer beim dritten und letzten Jugendbouldercup des Jahres den Sprung auf Treppchen.

Nach einer starken Qualifikation, bei der Tom fünf von sechs Bouldern toppen konnte, startete er von Rang vier aus ins Finale.

Da bei der Jugend das Finale im sogenannten Intervallmodus durchgeführt wird, haben die Athleten genau fünf Minuten Zeit einen Boulder zu klettern. Nach den fünf Minuten springt die Uhr auf null und die Zeit läuft für den nächsten Starter. Bei seinem zweiten Finalboulder wurde Tom Sauer genau dieses Reglement zum Verhängnis. Zwar hatte nach drei erfolglosen Versuchen, kurz vor Schluss endlich mit einer Hand den Topgriff erreicht, doch leider bekam er die zweite Hand erst nach einem Positionswechsel an den Zielgriff, just eine Sekunde nach Ablauf seiner Zeit. Somit floss diese Topbegehung nicht in die Wertung ein. Da nützte es leider auch nichts, dass er die zwei folgenden Boulder im onsight quasi hochflog. Nichtsdestotrotz kletterte Tom auf einen erfolgreichen vierten Platz und hat sich somit ein weiteres Mal verbessert.


Herzlichen Glückwunsch!