Es ist Herbst. So langsam fallen die Temperaturen gegen oder sogar unter null. Beste Zeit also, um draußen Projekte anzugehen und im Idealfall abzuhaken. Zumindest so lange es trocken ist.


Oder man begibt sich zu einem der vielen beliebten Jedermenschwettkämpfe. Am 19. November fiel mehr oder weniger der Startschuss zur Wettkampfsaison mit dem 2. Ötzi-Cup im Boulderkombinat. Es war der erste große Wettkampf im Boulderkombinat und der war richtig gut. Wie sich das für einen Jedermenschwettkampf gehört, war die Bude gerammelt voll und die Luft ordentlich magnesiageschwängert. Von der IG standen am Ende der vierstündigen Qualifikation Hannah Taege, Chris Hupe und Fine Gereke im Finale der besten sechs Mädels sowie Tom Sauer und Frank Jaenecke im Finale der besten sechs Jungs.


Am 3. Dezember fand dann der Blocsport-Jedermenschwettkampf im Ostbloc in Berlin statt. Auch hier war die IG mit zahlreichen Mitgliedern vertreten. Nach einem spannenden Finale erreichte Chris Hupe den dritten Platz und Pia Zuber landete, nachdem sie die Quali als Zweite beendet hatte, auf Platz sechs. Chris Hupe stand im Übrigen zum sechsten Mal in Folge im Finale im Berliner Ostbloc. Starke Leistung.


Um jetzt den Bogen zur Einleitung zu bekommen, eine kurze Frage: Was macht man, wenn man beim 2. Ötzi-Cup 32 Qualiboulder gezogen hat, im anschließenden Finale nochmal alles gibt und eigentlich nicht so richtig fit ist? Ganz einfach: Am nächsten Tag raus fahren, die guten Bedingungen nutzen und sein Projekt abhaken. So wie Tom Sauer, der den schwersten Boulder im Aktienbruch, Black Hawk Down (Fb 7c+), geklettert hat. Einen Tag nach seiner Finalteilnahme. Und der Boulder hat gerade mal eine Handvoll Begehungen. Wahnsinn.