Die IG Historie

Die IG Klettern Halle/Löbejün wurde 1995 angesichts der drohenden Sprengung des Paarschbruchs - bis dahin Inbegriff des Kletterns bei Halle - gegründet. Die Zermahlung des Paarschbruchs war nicht zu verhindern, doch gelang es uns, den Aktienbruch unter Vertrag zu bekommen. Dieser ist nun das Kletterzentrum der Halloren und Hallunken.

Was macht die IG?

Wir sind ein Zusammenschluss von Gleichgesinnten, die in unterschiedlichem Maße dem Fanatismus des Klettersportes anhängen. Der Sinn unseres Zusammenschlusses liegt darin, gemeinsam klettern zu gehen und Spaß zu haben.
Daneben treten wir für eine naturverträgliche Ausübung des Sportes ein und betreuen unser kleines aber wertvolles Klettergebiet Halle/Löbejün, wo seit über 80 Jahren geklettert wird.

Aktion am Fetten Kletter.
Foto: Gerald Krug (2004)

Kinderkurs im Kletterthalia.
Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Tätigkeit ist die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Für sie bemühen wir uns, wohnortnahe Übungs- und Ausbildungsanlagen zu schaffen, wobei wir eng mit Partnern wie dem Deutschen Alpenverein, der Stadt Halle und der Martin-Luther-Universität zusammenarbeiten.

Für die Region streben wir die Etablierung des Klettersports und damit die Schaffung touristischer Attraktionen an.

Was bringt Dir die Mitgliedschaft in unserem Verein?

Mit einem jährlichen Mitgliedsbeitrag unterstützt Du die umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeit des Vereins. Dafür werden Dir viele Vorteile geboten:
  1. Die Nutzung der Boulderhalle Kletterthalia
  2. Klettern in den betreuten Klettergebieten Aktienbruch, Krosigker Bruch und Landsberg
  3. Die Nutzung der Kletteranlagen am Thüringer Bahnhof
  4. 5% Rabatt im PAYOLA-Trekkingladen und Ötzi
  5. regelmäßige Informationen über die neuesten Entwicklungen im Klettergebiet
  6. Versicherung

Wie wirst Du Mitglied?

Das Aufnahmeformular findest Du im Menü unter "Mitgliedschaft". Den fertigen Mitgliedsausweis kannst Du Dir im Kletterthalia in der Thaliapassage 3 (06108 Halle) abholen.

 

Chronik der IG Klettern Halle/Löbejün

1995 Angesichts der drohenden Sprengung des bisher hauptsächlich zum Klettern genutzten Paarschbruches bei Löbejün schließen sich die aktiven Kletterer der halleschen Szene zusammen und gründen die IG Klettern Halle/Löbejün e.V.
1995 Die IG Klettern übernimmt von den Aktiven aus Berlin die weitere Erschließung der Steinbrüche am Kauzenberg und führt die erste Müllberäumungsaktion durch.
1995 2. Begehung des Monuments der 4 Fäuste und Durchsteigung zweier neuer Aufstiege
1995 Erster Bohrhakengesicherter Weg am Großen Galgenberg.
09.12.1995 Mit einer legendären "Paarsch-im-Arsch"-Party mit Liveband und Feuereffekten organisiert die IG den Abschied vom alten Klettergarten Paarschbruch.
1996 Der DAV wird in die laufenden Verhandlungen mit der Firma SH Natursteine einbezogen und es wird ein Vertrag zur Nutzung des Aktienbruches unterschrieben.
12.03.1996 Erste Begehung eines Kletterweges im Aktienbruch: Der alte Weg IV durch Gerald Krug, Thomas Priemuth und Torsten Prange.
1997 Die Klettereien an der Kröllwitzbrücke werden erstbegangen, teilweise noch mit Seilsicherung.
1997 Am Kleinen Galgenberg im Stadtgebiet von Halle wird die Reibungsplatte für das Klettern erschlossen.
1997 Die Tradition der Sommersonnenwendfeste im Klettergebiet aus DDR-Zeiten wird im Aktienbruch wiederbelebt und ist seitdem ein Magnet für Klettersportler aus der ganzen Region und darüber hinaus.
1998 Der überhängende Sektor "Alpine Trainingswand" am Galgenberg (Halle) wird von der IG eingerichtet.
1998 Die IG baut das Dojo aus, der große überhängende Sektor und die Wand zur Umkleide werden angebaut.
2000 IG-Klettern Expedition zur Marmolada-Südwand (Dolomiten) und Erstbegehung der Route "Halligator" 7 (230 Meter lang).
2001 Die IG Klettern organisiert in Zusammenarbeit mit der Stadt Halle die Einrichtung der Kletteranlage am Thüringer Bahnhof. Auch der DAV Halle wird mit in's Boot geholt.
2001-2003 Mitglieder der IG richten den Sektor Frankenjura im Krosigker Bruch (Petersberg) ein.
2002 Der Klettergarten Landsberg wird durch die IG Klettern eingerichtet.
2002 Das Bundestreffen der IG's wird in Löbejün ausgerichtet. Dazu reisen Vertreter aus ganz Deutschland an.
2003 Sanierung des Abstiegs in den Aktienbruch. Einrichtung eines Trockenklos.
2003-2004 Die Mitropawand wird durch die IG in mehreren Arbeitseinsätzen als Klettertrainingsmöglichkeit geschaffen.
ca. 2005 Beginn der Indoor-Boulderwettkämpfe im Dojo, die später zur "Neubaubloc"-Reihe werden.
2006 Die IG beginnt das Projekt "Goethebruch" und rüstet den Steinbruch am Petersberg mit Bohrhakenrouten und einem Zustiegsklettersteig aus.
2008 Gemeinsam mit der IG Klettern Dessau organisiert unser Verein die erste Landesmeisterschaft im Sportklettern von Sachsen-Anhalt.
2008 Komplettsanierung des Krosigker Bruches (Petersberg), Abschluss eines Nutzungsvertrages mit der Gemeinde Krosigk.
2009 erster "Halle-Rocks"-Wettkampf (Galgenberg) im Bouldern
2010 Die IG unterstützt das Projekt, in Albanien das Sportklettern zu etablieren. Eine erfolgreiche Erstbegehung in der Arapi-Südwand (1000 Meter!) und die Einrichtung eines Sportklettergartens bei Tirana sind die großartigen Ergebnisse.
2010 Hochhauskletterwettkampf an den zum Abriss freigegebenen Hochhaus am Steg in Halle.
2011 Das Objekt Kletterthalia wird begonnen, mit dem Ziel im ehemaligen Theater ein "Haus des Kletterns" in Halle zu schaffen. Erster Schritt sind Einzug des Geoquest-Kletterverlages und des neuen Sitzes der IG Klettern.
2012 Die Bouldercobra, eine speziell auf das Bouldern zugeschnittene Kletteranlage, wird durch die IG Klettern am Thüringer Bahnhof errichtet.
2013 Die Boulderhalle der IG Klettern im Kletterthalia wird feierlich eröffnet.

 

Deine Ansprechpartner:

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Unsere Geschäftsadresse:

IG-Klettern Halle/Löbejün e.V.
Thaliapassage 1
06108 Halle (Saale)

 

Bei Fragen hilft euch

Gerald Krug

Gerald Krug

Vorstandsvorsitzender
 
Christiane Hupe

Christiane Hupe

Geschäftsführerin
 
Franziska Müller

Franziska Müller

Mitgliederverwaltung / Finanzen
 
Carsten Knöchel

Carsten Knöchel

Hallenwart Kletterthalia