Halle bekommt eine Boulderhalle! Das ist mittlerweile keine brandheiße Neuigkeit mehr, aber wie geht es voran, ab wann kann man dort klettern, wer darf rein, wie wird das Ganze aussehen, was kostet mich der Spaß und überhaupt, wie schafft es so ein kleiner Verein, ein Projekt dieser Größe zu stemmen? Die Graffiti an der Boulderkobra sind doch gerade erst abgetrocknet.



Wir haben bei Zweien, die aktiv am Vorhaben mitarbeiten, nachgefragt: Andreas Müller (Jahrgang 77) ist Ingenieur und klettert seit circa 10 Jahren, das Ganze mit und ohne Seil, wie es sich für den Vater einer kleinen Tochter eben ergibt; seine wahre, viel zu selten ausgelebte Leidenschaft gilt aber dem Alpinismus. Wenn Andi nicht gerade irgendwo einen 7b-Boulder flasht, bringt er sich mit gewissenhafter Gelassenheit in organisatorische Prozesse des Vereinslebens ein. Walter Bartl (Jahrgang 75) ist promovierter Soziologe und kann auf eine 15jährige, anfangs intensive Kletter- und Boulderkarriere zurück blicken. Seit der zweifache Familienvater von Potsdam aus nach Halle kam, ist er begeistert von Halles urbanem Lebensraum und den lokalen Klettermöglichkeiten (an Naturstein). Ihm haben wir zum Beispiel den schönen Slogan „Halle Rocks“ zu verdanken. Beide sind seit Jahren in der IG Klettern Halle/Löbejün aktiv und haben das Projekt „Kletterthalia“ im Rahmen der Konzeptgruppe (Finanzierung, Betreiberkonzept, Öffentlichkeitsarbeit) maßgeblich mit voran getrieben. (bg)

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